Industiemechaniker/innen sind in der Produktion und Instandhaltung tätig. Sie sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen stets Betriebsbereit sind.
Mit geeigneten Prüfverfahren werden Störungen ermittelt, passende Ersatzteile bestellt oder selbst gefertigt und Reparaturen ausgeführt. Nach Abschluss von Montage- und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen und Kunden in die Bedienung und Handhabung ein. Arbeiten sie in der Fertigung mit maschinen und technischen Geräten, stellen Industriemechaniker/innen vor allem Bauteile aus Metall und Kunststoff her. Techniken wie Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und die verschiedenen Fügetechniken, sind ihnen ebenso vertraut wie das Montieren und Justieren von Bauteilen. Zum Berufsfeld gehören ebenso planen, optimieren und überwachen von Fertigungsprozessen, sowie am kontinuierlichen Verbesserungsprozess mitzuwirken.
Während der Grundausbildung werden allgemeine Kenntnisse und Fertigkeiten der Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen vermittelt. Im Team werden Arbeitspläne erstellt, gefordertes Material ausgewählt und bestellt. Es werden Bauteile und Baugruppen manuell und maschinell gefertigt, Qualitätskontrollen durchgeführt, Prozesse dokumentiert und präsentiert. Ein Betriebspraktikum bietet die Möglichkeit prozessorientierte Abläufe und Fertigkeiten zu festigen. Die berufsspezifischen Kenntnisse werden in der technischen Schule in Aalen vermittelt.
3 ½ Jahre
Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer, sind schriftliche Ausbildungsnachweise, sowie die Teilnahme an der Zwischenprüfung, die nach 18 Monaten stattfindet.
Die komplexe, innovative und prozessorientierte Ausbildung bietet bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz in allen industriellen Bereichen der Wirtschaft.