Im Handwerk spielt Holz und seine Bearbeitung seit jeher eine große Rolle. Zunehmend gewinnen neue Werkstoffe und neue Techniken (CNC-, Oberflächentechnik) an Bedeutung.
die Grundvoraussetzung für die ständig steigenden Anforderungen ist eine qualifizierte Ausbildung.
Die Grundausbildung dauert ein Jahr. Während dieser werden Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten vermittelt.
Anschließend erfolgt die zweijährige Fachausbildung. Hier werden die erworbenenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertieft und ergänzt. Der praktische Teil der zweijährigen Fachausbildung findet in einem Betrieb in der Region statt.
Die Theoriefächer werden an der Technischen Schule in Aalen unterrichtet.
3 Jahre:
Abschluss als Holzfachwerker/-in
Bei entsprechender Eignung ist auch eine Regelausbildung zum/ zur Tischler/-in möglich.
Die schriftliche und praktische Prüfung erfolgt vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Ulm.
Der/die Hozfachwerker/-in ist vorwiegend in der Produktion eines Handwerks- oder Industriebetriebs beschäftigt.
Handwerksbetriebe stellen vielfach Einzelstücke her; die Arbeiten wechseln ständig. In Ausbaubetrieben werden Arbeiten direkt auf der Baustelle ausgeführt.
In Industriebetrieben hingegen wird vorrangig mit modernen Maschinen gearbeitet. Möbel, Türen usw. werden in großen Serien hergestellt.